Knochengesundheit
Knochengesundheit bei Krebs –
was Sie wissen sollten
Was sind Knochenmetastasen?
Knochenmetastasen entstehen, wenn Krebszellen aus einem anderen Tumor – zum Beispiel aus der Brust, Prostata, Lunge oder Niere – über den Blutkreislauf in die Knochen gelangen.
Metastatische Knochenerkrankungen treten am häufigsten in Verbindung mit bestimmten Krebsarten auf:
Multiples Myelom (MM)
Prostata
Brust
Lunge
Niere
Die Metastasen können dazu führen, dass Knochensubstanz abgebaut wird und damit die Knochen instabil werden und anfälliger für Schmerzen und Brüche.
Besonders häufig sind die Wirbelsäule, das Becken, die Rippen sowie die Oberarm- und Oberschenkelknochen betroffen.
Viele Knochenmetastasen verursachen zunächst keine Beschwerden und werden daher oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt.
Abgrenzung zu Knochenkrebs:
Symptome bei Knochenmetastasen
Weitere Warnzeichen sind:
Therapiemöglichkeiten bei Knochenmetastasen
Die Behandlung von Knochenmetastasen verfolgt mehrere Ziele: Schmerzen zu lindern, Knochenbrüche zu verhindern, die Beweglichkeit zu erhalten und die Lebensqualität möglichst lange zu bewahren.
Je nach Lage, Anzahl und Ausprägung der Metastasen sowie dem allgemeinen Gesundheitszustand wird die Therapie individuell geplant. Häufig werden mehrere Behandlungsformen miteinander kombiniert:
Schmerztherapie
Medikamentöse Therapie
Strahlentherapie
Operation
Physiotherapie
Wie unterstütze ich meine Knochen im Alltag?
Kalziumreiche Ernährung
Kalzium ist ein wichtiger Baustein für starke Knochen. Gute Quellen sind Milchprodukte wie Joghurt, Käse und Milch, aber auch grünes Blattgemüse, Mandeln oder angereicherte Pflanzendrinks.
Vitamin D3
Vitamin D hilft dem Körper, Kalzium besser aufzunehmen. Täglich ausreichend Vitamin D3 einzunehmen, zum Beispiel als Nahrungsergänzung, ist besonders in den dunklen Monaten wichtig, wenn wir wenig Sonne tanken
Moderate Bewegung
Moderate, regelmäßige Bewegung stärkt Knochen und Muskulatur – wie Spaziergänge, leichtes Krafttraining, Yoga oder Schwimmen.
Wichtig: anpassen an die eigene Belastbarkeit und mit medizinischer Begleitung absichern.
Sturzprävention
Achten Sie auf sichere Umgebung – gute Beleuchtung, rutschfeste Bodenbeläge, evtl. Hilfsmittel nutzen.
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